(BU) Begleiteter Umgang

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Wenn Elternpaare nicht gemeinsam leben, kann der Umgang mit Kindern bei Bedarf per Gesetz oder durch das Amt für Jugend und Familie geregelt werden. Zeiten, die das Kind mit einem Elternteil verbringt, werden häufig von einer Fachkraft begleitet. Wenn Kinder in Pflegefamilien leben gelten gleiche Ansätze: die Begegnung mit den Eltern oder Elternteilen müssen oft in Begleitung stattfinden. Ein Begleiteter Umgang kann beispielsweise auf Grund von Konflikten, nicht kindgerechtem Verhalten, Gewalt, etc. erfolgen.

Ziele und Inhalte

  • Bewerkstelligung und ggf. Befähigung eines gesunden elterlichen Kontaktes
  • Ermöglichen des Zusammentreffens der Eltern/-teile mit dem Kind /den Kindern
  • Abklärung ob Umgänge in Zukunft auch ohne Begleitung stattfinden können
  • Schaffung eines sicheren Rahmens hinsichtlich des Schutzes des Kindeswohl im Kontakt mit Eltern, bzw. Elternteilen
  • Befähigung der Eltern hinsichtlich eines „gesunden" Umgangs mit dem Kind

Zielgruppen

  • Getrennt lebende Elternteile die nur in Begleitung Umgang mit ihrem Kind/ihren Kindern haben dürfen
  • Familien, in denen die Kinder in Pflegefamilien leben und die Eltern/Elternteile nur in Begleitung Umgang haben dürfen.

Dauer und Intensität

  • bestimmtes Stundenkontingent, z.B. 20 Std., Verlängerung möglich
  • evtl. Vorgaben nach gerichtlichem Urteil
  • regelmäßige Termine nach Absprache

Verortung und Varianten

Variante 1 - BU mit gerichtlicher Auflage hinsichtlich des Umgangsrechts
Variante 2 - BU von Pflegekindern mit den leiblichen Eltern
Variante 3 - BU mit Herkunftsfamilien bei Pflegefamilien
Variante 4 - BU bei zu förderndem Verhalten eines Elternteils
Variante 5 - BU als rein neutralen Begegnungsraum für getrenntlebende Familien – ohne begl. Fachkraft

Zugang

Das Amt für Jugend und Familie wendet sich im Bedarfsfalle an Brücke Oberland e.V.