(EB) Erziehungsbeistandschaft

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Der Erziehungsbeistand soll das Kind oder den Jugendlichen bei der Bewältigung von Problemen, Themen, Anliegen und Schwierigkeiten möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützen und seine Verselbständigung fördern. Die Familie des Kindes, des Jugendlichen wird in der Begleitung mit einbezogen.

Ziele und Inhalte

  • Begleitung und Förderung des Kindes, des Jugendlichen
  • Gemeinsames Finden neuer Handlungsmodelle und Lösungsstrategien für die Problematiken in der Familie
  • Strukturierung der täglichen Lebensabläufe
  • Hilfe beim Installieren und Einüben von Perspektiven, Ideen und Zielen
  • Selbständiges und eigenverantwortliches Handeln des Kindes/Jugendlichen
  • Befähigung zur selbständigen Lebensbewältigung
  • Vermittlung zwischen den betroffenen Lebensbereichen (z.B. Schule-Elternhaus-Clique-Arbeitsplatz)
  • Begleiten von Lebenskrisen, Stärken des Selbstwertes und Fördern von Resilienzen

Zielgruppen

  • Kinder und Jugendliche, welche in der Bewältigung eines Problems, einer Situation, eines Themas einen persönlichen Begleiter benötigen.

Dauer und Intensität

  • gewisser Zeitrahmen (z.B. 6 Monate) mit best. Stundenkontingent; Verlängerung möglich
  • i.d.R. wöchentliche Treffen je nach Bedarf

Verortung und Varianten

  • Variante 1 - Erziehungsbeistand in der Familie
  • Variante 2 - Erziehungsbeistand UND ein Familientherapeut in der Familie. Die EB kann in komplexen Fällen und Familienthemen, bzw.- Dynamiken, wenn sinnvoll, mit einem Familientherapeuten unterstützt werden.