(STK) Sozialer Trainingskurs

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Der STK stützt sich auf erlebnispädagogische und konfrontative Methoden, auf Einzel- und Gruppengespräche und die methodisch strukturierte Bearbeitung verschiedener Themen. Erlebnispädagogische Methoden werden eingesetzt damit die TN an ihre persönlichen Grenzen herangeführt werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Vertiefung von sozialen Kompetenzen um auch soziale und persönliche Stärken mehr in den Fokus zu stellen.
Durch die Methodenvielfalt wird den Teilnehmern die Möglichkeit für eine Veränderung der aktuellen Lebenssituation gegeben. Sie wird jeweils angepasst an die Lebenssituation und die –-themen der Teilnehmer. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten, dem individuellen Ressourcen und der Zukunftsplanung stehen im Vordergrund

Ziele und Inhalte

  • Reflektion der persönlichen Lebenslage; Spezifische Themen der jeweiligen Jugendlichen
  • Stärkung persönlicher und sozialer Kompetenzen
  • Möglichkeit zur Veränderung der aktuellen Lebenssituation, mit dem Ziel: Legale, straffreie Lebensweise
  • Verbesserung und Verselbstständigung in der gesamten Lebenssituation
  • Unterstützung laufender Betreuungsprozesse
  • Auseinandersetzung mit möglichen Straftaten, deren Folgen und dem eigenen delinquenten Verhalten
  • Schaffung von Einsicht und Problembewusstsein
  • Erkennen, Stärkung und Entwicklung persönlicher und sozialer Kompetenzen
  • Anerkennung von allgemeingültigen Grenzen, Werten und Normen
  • Konkrete und überprüfbare Zukunftsplanung
  • Systemisches Arbeiten am Lebensfluss-Modell; Erlebnispädagogische Methoden
  • Zielgerichtete Einzelgespräche; Arbeit an gruppendynamischen Prozessen

Zielgruppen

  • Männliche (oder weibliche) Jugendliche i. d. R. zwischen 14 und 21 Jahre, die ein auffälliges und sozial problematisches Verhalten zeigen „Einstiegsdelikte"

Dauer und Intensität

  • 4-6 Monate

Verortung

  • Der STK wird i.d.R. per Urteil mit einem Eigenanteil von 100,- € verhängt. Diese „Symbolik" ist ein wichtiges Zeichen und hat sich in der Vergangenheit als positiver Bestandteil für das Training bewährt.
  • Der STK kann auch als Modul im Rahmen einer laufenden Jugendhilfemaßnahme genutzt werden, durch Zuführung eines Heims, einer anderen Institution oder für Selbstzahler.

 

KONTAKT
Eberhard, Andreas
Bereich Straffällige
Bereich Schule
Bereich Asyl

Mobil: 01525 – 98 40 06 7
a.eberhard(at)bruecke-oberland.de